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Allgemeine Geschäftsbedingungen der KNP Financial Services GmbH
(gültig ab 17. Juli 2018)


Leistungen KNP

KNP übernimmt inländische und ausländische Forderungen zum außergerichtlichen Inkasso.

KNP erbringt Dienstleistungen rund um den Druck und Versand von Kunden-Rechnungen, die elektronische Überwachung des Zahlungseingangs, die Zahlungszuordnung, den Versand von internen Mahnungen, sowie Debitorenmanagement.

KNP wird den Anspruch bei Nichteinbringlichkeit an einen Partner-Rechtsanwalt zur weiteren gerichtlichen Betreibung weitergeben. Dieser wird im Insolvenzfall die Forderung anmelden, sofern dies wirtschaftlich vertretbar ist und nicht vom Kunden untersagt wurde.

Der Kunde ist verpflichtet, KNP und den Anwalt zu unterstützen, und ihn mit den erforderlichen Informationen zu versorgen. Im gegenteiligen Fall sind dem Anwalt dessen Gebühren zu ersetzen.

KNP trifft im Rahmen der allenfalls vom Kunden vorgegebenen Richtlinien die Entscheidungen über die Art der Betreibungen. Ein Verzicht auf Ansprüche des Kunden bedarf jedenfalls der Zustimmung des Kunden, welche auch generell gegeben werden kann. Der Kunde wird es grundsätzlich unterlassen, ohne Rücksprache mit KNP Vereinbarungen über die betriebene Forderung zu treffen. Der Kunde wird KNP über alle Veränderungen in Bezug auf die Forderung wie etwa neue Adresse des Kunden oder Zahlungen unverzüglich in Kenntnis setzen.

Sollte KNP die Weisung erhalten, keine weiteren Betreibungsmaßnahmen zu setzen oder der Kunde selbst zum Nachteil von KNP über seinen Anspruch verfügen, oder der Kunde die vorgeschriebenen Vorauszahlungen für die Gerichtsgebühren nicht leisten, kann KNP die bisher erbrachten Inkasso und Rechtsanwaltsleistungen gemäß der Verordnung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Angelegenheiten, BGBL 141/1996 und nach RATG und in der geltenden Fassung verrechnen; ebenso, wenn der Kunde ein anderes Unternehmen mit der weiteren Betreibung der an KNP übergebenen Forderungen beauftragt. KNP ist bei Schuldnern im Ausland berechtigt, den Akt an ein ausländisches Inkassoinstitut oder einen ausländischen Anwalt weiterzugeben. Der Kunde nimmt zustimmend zur Kenntnis, dass diese Auslandspartner regelmäßig Gebühren von bis zu 25% vom eingebrachten Kapital einheben.

KNP ist berechtigt, die Daten der vom Kunden übergebenen Schuldner unter Beachtung der Bestimmungen der DSGVO an eine Auskunftei weiter zu geben.


Verrechnung

Eingehende Zahlungen werden zunächst auf Kosten und Zinsen und dann auf Kapital angerechnet, gleichgültig ob sie bei KNP oder beim Kunden einlangen. Die einbringlich gemachten Verzugszinsen stehen KNP als pauschale Abgeltung für ihre Leistungen zu, gleichwohl ob der Schuldner bei KNP, beim Vertragsanwalt oder direkt beim Auftraggeber bezahlt hat.

Ist der Kunde zum Vorsteuerabzug berechtigt, ist KNP nicht berechtigt, dem Schuldner die Umsatzsteuer aus den Mahngebühren vorzuschreiben. KNP muss die Umsatzsteuer daher dem Kunden vorschreiben, wobei diese für den Kunden einen reinen Durchgangsposten darstellt.

Sollte der Kunde über die betriebene Forderung in einer Weise verfügen, dass KNP oder deren Vertragsanwälte um ihre Ansprüche wie Mahngebühren oder zugesprochene Kosten verkürzt werden, ist KNP berechtigt, diese Beträge dem Kunden als Honorar vorzuschreiben.

Stellt sich im Zuge der Betreibung heraus, dass der betriebene Anspruch nicht zu Recht besteht, ist KNP berechtigt, vom Kunden die tarifmäßigen Kosten gemäß der Verordnung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Angelegenheiten, BGBL 141/1996 in der geltenden Fassung und RATG zu verrechnen.

Bei der Betreibung ausländischer Forderungen werden die Anwaltskosten und sonstigen Barauslagen weiterverrechnet.

KNP ist berechtigt, eingehende Fremdgeldbeträge zur Befriedigung sämtlicher Ansprüche gegenüber dem Kunden einzubehalten und mit ihren Honorarforderungen gegen den Herausgabeanspruch des Kunden aufzurechnen.


Haftungsbeschränkungen

KNP übernimmt grundsätzlich keine Originalunterlagen. Sofern nicht zwingende gesetzliche Bestimmungen dem entgegenstehen übernimmt KNP keine Verpflichtung zur Aufbewahrung der vom Kunden übergebenen Unterlagen.

KNP ist nicht verpflichtet, den Eintritt der Verjährung zu überwachen. Insbesondere bei Ansprüchen welche aus wirtschaftlichen Erwägungen nicht sogleich eingeklagt werden, haftet KNP nicht für den Eintritt der Verjährung.

KNP haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

In jedem Fall ist die Haftung mit dem Betrag von € 10.000,00 beschränkt.

KNP haftet nicht für die Richtigkeit und Vollständigkeit der von ihr über Auskunftsunternehmen besorgten Informationen.

Diese Haftungsbeschränkung gilt auch für die von KNP beauftragten Anwälte.


Schlussbestimmungen

Nebenabreden und Ergänzungen zu diesen Geschäftsbedingungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.

Sofern nicht anders vereinbart, gelten die Richtlinien und Honorarsätze für Inkassoinstitute der Bundesinnung der Immobilien- und Vermögenstreuhändler in der jeweiligen gültigen Fassung.

Sollten eine oder mehrere Bestimmungen dieser Bedingungen unwirksam sein oder werden, werden hievon die übrigen Bestimmungen dieser Bedingungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine Bestimmung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung unter Berücksichtigung der Parteienabsicht am nächsten kommt.

Der Kunde hat keine Einwände, dass, die von ihm übergebenen Daten der elektronischen Verarbeitung zugeführt werden und eine Verarbeitung der Daten der Schuldner zu Zwecken der Bonitätsbeurteilung durch KNP erfolgt.

Der Kunde ist nicht berechtigt, mit Forderungen gegen KNP aufzurechnen es sei denn diese wären anerkannt oder gerichtlich festgestellt.

Der Kunde tritt sämtliche Ansprüche gegen seine allfällige Rechtsschutzversicherung aus den übergebenen Betreibungen an KNP ab.

Es gilt ausschließlich österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des Internationalen Privatrechts.

Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist das für Handelssachen in Wien Innere Stadt zuständige Gericht.

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